Tests zeigen Vor- und Nachteile von Staubsauger-Robotern

Staubsauger-Roboter haben sich immer mehr in deutschen Haushalt durchgesetzt. Zwar konnte man sie bereits vor Jahrzehnten zu Zeiten des schwarz-weiß Fernsehens in US-Komödien bewundern, aber erst seit Ende der 90er Jahre sind zahlreiche Geräte auch auf dem deutschen Markt erhältlich.
In unserem ersten Artikel haben wir bereits ein paar gute Staubsauger-Roboter Modelle vorgestellt, nun wollen wir uns genauer mit den Vor- und Nachteilen beschäftigen.

Staubsauger-Roboter auf FliesenbodenBetrachtet man diverse Onlineshops und den breiten Markt, finden sich bekannte Hersteller wie LG, Samsung, Severin, Ariet, iRobot, Kärcher und Vorwerk, die mit Topgeräten dabei sind und auch Vileda trumpft mit unterschiedlichen Neuerungen auf. Vor einem Kauf kann Ihnen dieser Staubsauger-Roboter Test sicherlich sehr hilfreich sein. Denn nach wie vor sind die besten Saugroboter sehr teuer und sollten nicht voreilig erworben werden. Nach dem Kauf sollten Verbraucher das Gerät ausgiebig testen. Denn sollte es nicht Gefallen oder den Ansprüchen nicht vollends genügen, so lässt es innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen umtauschen.

Kaufentscheidung genau bedenken

Doch bevor es zu einer Kaufentscheidung kommt, stellt sich natürlich die Frage, worauf geachtet werden muss? Was sind die Vorteile und wo gibt es Nachteile? Hier wichtigsten Hinweise:

Glasklar, alles was man nicht selber saugen muss, sondern ein kleiner rundlicher Helfer übernimmt, der dann auch noch alles vollautomatisch erledigt, ist eine Top-Erfindung und durchaus schon einmal allein einen Kauf wert.

Bürsten und Kehrbesen eines Saugroboters

Bürsten und Kehrbesen eines Saugroboters

Denn der Staubsauger-Roboter rollt selbständig durch die Wohnung und kehrt den groben Staub und Dreck unter das Gerät, das den Staub dann aufsaugt. Schnell sind die rollenden Sauger allerdings nicht. Daher ist es keine Seltenheit, dass einige Geräte über eine Stunde benötigen, um eine 50 Quadratmeter große Fläche zu saugen. Aber da die Technik immer besser wird, ist ein genauer Blick in die Leistungsbeschreibung wichtig.

Liegt viel Staub auf und muss sich das Gerät an vielen Tierhaaren zu schaffen machen, machen einige schwächere Modelle durchaus schnell schlapp. Es bedarf dafür schon leistungsstärkere Geräte mit einem etwas größeren Auffangbehälter. Die meisten haben nämlich im Durchschnitt nur 0,3 Liter Fassungsvermögen, was jedoch normalerweise ausreichend ist.

Wenn in der Wohnung viele Kabel herumliegen, wie Telefon- oder Internetkabel, scheitert die Robotersauger. Die Kabel müssen hoch gehoben werden. Auch sollte nach jeden Saugvorgang der Auffangbehälter, der beutellos ist, sofort gereinigt werden. Für langflorige Teppiche ist der Robotersauger eher nicht geeignet.

Zusammenfassung

Saugroboter haben den großen Nachteil, dass sie so gründlich saugen wie ein Mensch. Meist fehlt es ihnen an Leistung, welches sich in einer niedrigen Wattzahl auswirkt. Auch die Preise sind aktuell noch sehr hoch, sodass ein Kauf wohl überlegt werden sollte. Für Einsteiger lohnen sich anfangs eher günstige Saugroboter wie der Dirt Devil M607, den wir im letzten Artikel vorgestellt haben.
Positiv ist jedoch anzumerken, dass die Modelle immer besser werden und auch auch ihren Soll erfüllen, wenn man keine Wunder erwartet. Liegt nichts im Weg was den Saugvorgang stört, tun sie fleißig und effizient ihre Arbeit, fahren selbstständig an die Ladestation zurück und können je nach Modell bei punktuellen Dreck heran gerufen werden.

Dirt Devil M607 Saugroboter Spider Test

Saugroboter sind besonders praktisch, wenn sie selbständig an die Aufladestation zurück rollen, sobald die Akkuladung fast leer ist. Vor allem bei sehr großen flächen lohnt sich das Feature. Zwar ist leider genau diese Besonderheit beim Dirt Devil nicht vorhanden, aber er ist so günstig, dass man den Staubsauger-Roboter durchaus in Betracht ziehen kann, wenn man ein günstiges Einsteigergerät sucht. Denn obwohl der M607 auch im Test zeigt, dass er nicht bei schwacher Akkuladung selber zurückrollt, lohnt sich dieses günstige Gerät dennoch, wenn man ihn einfach selber an die Stromleitung steckt.

Moderne und elegante Optik

Der kleine böse anti-Dreck Teufel sieht mit seinem schwarz-roten Design durchaus wie ein gefräßiger Staub- und Dreckfresser aus. Mit seinen schwarz-roten Minikehrbesen, die an eine Kehrvorrichtung einer großen Straßenkehrmaschine erinnern, fegt er den aufliegenen Dreck und Haare gekonnt unter das Gerät, wo Staub und Tierhaare eingesaugt werden.

Er hat einen Durchmesser von 28,5 cm und eine Höhe von 7 cm. Dadurch kann er sich auch unter verschiedene Regale und Heizkörper zwängen und saust ebenso unter Sitzbänke, ohne dass man selber saugen muss.

Auf dem Gerät zeigen bunte Anzeigefelder an, wie hoch die Akkuladung noch ist oder ob der Dirt Devil aufgeladen muss. Praktisch ist ebenso auch das Anzeigenfeld, ob der Auffangbehälter geleert werden muss.

Leistung und Geräteeigenschaften

Der Auffangbehälter ist mit 0,27 Litern relativ klein, aber für eine normal geschnittene Wohnung ist er absolut ausreichend. Mithilfe von 3 Sensoren ist er vor Abstürzen an Treppen sicher, falls eine Wohnung über zwei Etagen reicht. Ebenso sollte man den Dirt Devil vor Kollision mit Möbelstücken und der Wand bewahren.

Mit dem dreistufigen Reinigungsprogramm lassen sich idealerweise glatte Böden und Hartböden reinigen. Bei Hochflor versagt der kleine Teufel allerdings. Grundsätzlich sollte man bei schweren Teppichen und Brücken immer nur auf einen klassischen Beutelsauger zurückgreifen.

Der Staubsaugerroboter von Dirt Devil schafft 60 Minuten Saugleistung, danach dauert das Laden circa 3 Stunden.

Fazit

Der Dirt Devil Saugroboter M607 Spider ist dank seines sehr günstigen Preises eine echte Alternative für Einsteiger, die hin und wieder ein wenig Staub und Haare beseitigen lassen wollen. Mit den teuren Modellen kann der Saugroboter zwar nicht mithalten, aber diesen Anspruch hat er auch gar nicht. Ein Saugroboter zum kleinen Preis mit guter Leistung.

Staubsauger-Roboter – der Traum vieler Putzmuffel

Staubsauger-Roboter gehören neben der Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner sicherlich zu den Top-Innovationen in der modernen Haushaltsführung. Vollautomatisch sind die rundlichen Geräte in der Lage, Wohnungen bis zu 100 Quadratmeter selberständig zu saugen. Die kleinen Saugroboter haben meist einen Durchmesser von ca. 30 cm. Sie fahren auf Rollen und wirken wie eine dicke Frisbee-Scheibe. Einige Designs sind viereckig, andere wiederum sehen aus wie moderne kleine Saugschlitten. Keines der Geräte benötigt eine Teleskopstange oder sonstige dauerhaft menschliche Bedienung, denn saugen können die Geräte von ganz alleine.

Staubsauger-Roboter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit

Staubsauger-Roboter saugtDie Bequemlichkeit im Haushalt ist sicherlich einer der Hauptgründe, warum sich viele Käufer für einen Saugroboter entscheiden. Denn während Betten aufgeschüttelt werden oder in der Küche gekocht wird, können sich die selbständig rollenden Geräte durch die anderen Zimmer durcharbeiten und fleißig saugen. Mithilfe von kleinen rotieren Minibesen, wird dabei zusätzlich der locker liegende Dreck und Staub unter den Sauger gekehrt und aufgesaugt.

Beliebte Modelle und Hersteller

Das südkoreanische Unternehmen Samsung setzt je nach Modell außergewöhnliche Schlittentechnologie ein. Eines der Top-Modelle ist der »VR20H9050UW/EN Powerbot« Robotersauger. Mit einer Saugleistung von 30 Watt und der herstellereigenen „Cyclone Force Technologie“ wird der Staub mühelos beseitigt. Wie viele andere Staubsaugerroboter ist auch der VR20H9050 beutellos und fährt selbstständig an die Staubentladestation zurück, sobald der Staubbehälter voll ist. Dieser weißt im Übrigen ein Fassungsvermögen von 0,7 Liter auf.

Mit einem weiteren cleveren Feature namens „Point Cleaning™“ kann dem kleinen Robotersauger angezeigt werden, welche Stelle im Raum explizit gereinigt werden soll.

Eine günstigere Variante, die gleichzeitig noch flacher und leiser agiert, wird mit dem Samsung Saugroboter »NaviBot SR8980« angeboten. Er lässt sich sogar eine Woche im Voraus programmieren wann er mit der Reinigung in der Wohnung beginnen soll.

Auch wenn sicherlich internationale Anbieter stark auf dem Markt vertreten sind, ist auch die bekannte Marke Severin im Robotersaugergeschäft gut vertreten. Auch bekannte Marken wie Vorwerk und Kärcher bieten Geräte an, die jedoch durchaus teuer sind.

Nach Auswertung zahlreicher Tests kann festgehalten, dass meist das teure Top-Modell »Kobold VR200« von Vorwerk am besten abschneidet und sich zumeist den Testsieg sichert.
Eine äußerst hilfreiche Internetseite mit einer Übersicht zu aktuellen Testergebnissen: http://www.testberichte.de/haushaltsgeraete/2588/staubsauger/saugroboter.html

Nicht perfekt aber dennoch sehr hilfreich

Schnell sind die meisten Sauger bei ihrer Arbeit eigentlich nicht. Sie benötigen durchaus schon manchmal zwei Stunden bis eine 70 Quadratmeter-Wohnung ordentlich gesaugt ist. Aber die rollenden Vollautomaten nehmen ihre Arbeit genauer, als wenn man mit der Hand saugt und man selber aus Faulheit eine Staubecke liegen lässt.

Deshalb ist es immer vor dem Kauf wichtig, alle Features genau zu vergleichen, ob das Preis-Leistungsverhältnis tatsächlich mit den eigenen Ansprüchen konform geht. Wichtig ist zu beachten, dass die Robotersauger nicht für hochflorige Teppiche geeignet sind. Da sind klassische Beutelsauger immer tiefgehender und sauberer.

Fazit: Staubsauger Roboter sind gewiss nicht perfekt, dennoch können sie in vielen Haushalten für ausreichend Reinigung sorgen. Gerade auf Fliesen-, Laminat oder Parkettböden haben Saugroboter in der Regel keine Probleme und beseitigen den Staub und Tierhaare zuverlässig. Für eine tiefgründige Reinigung bis in die letzte Ecke und auch bei Teppichböden sollte man nach wie vor zu einem klassischen Staubsauger greifen.